Abzug (Fotografie)

Als Abzug bezeichnet man in der Fotografie das Ergebnis einer Kontaktkopie, einer Vergrößerung oder einer Ausbelichtung; dabei entsteht i.d.R. ein Papierbild.

Abzüge als Kontaktkopie haben dieselbe Größe wie die Abmessungen des Aufnahmeformats; wird eine Vergrößerung vom Negativ oder Positiv angefertigt, beträgt die Größe des Abzugs ein Vielfaches der Größe der Vorlage, dabei wird jedoch i.d.R. das Seitenverhältnis beibehalten, das bei der klassischen Fotografie bei 1,5 bzw. 3:2 liegt.

Eine Ausnahme davon stellt die Ausschnittsvergößerung dar deren Seitenverhältnis in der Bühne eines Vergrößerers beliebig festgelegt werden; allerdings wird auch die Ausschnittsvergrößerung i.d.R. auf ein Papierformat mit bestimmten Abmessungen belichtet.

Bei der Ausbelichtung einer digitalen Vorlage entstehen i.d.R. Abzüge mit abweichendem Seitenverhältnis von 1,33 bzw. 4:3; dabei wird entweder ein abweichendes Papierformat verwendet, oder der Bildinhalt beschnitten, oder an den Rändern Leerbereiche belichtet.

Der Abzug ist die mit Abstand beliebteste Präsentationsform der Amateurfototgrafie; Abzüge werden in speziellen Kassetten oder Alben gesammelt. Bei der Präsentationsform der Diaprojektion arbeitet man i.d.R. mit dem Original-Diapositiv, also einem Unikat, während es sich bei Abzügen immer um Kopien handelt.




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