Amateurkamera

Als Amateurkamera bezeichnet man in der Fotografie einen Fotoapparat, der für die Nutzung durch den Fotoamateur konzipiert wurde. Amateurkameras zeichnen sich i.d.R. durch einfache Bedienung, geringes Gewicht, einen niedrigen Preis sowie häufig durch eine permanente Aufnahmebereitschaft aus. Wirtschaftlich betrachtet kennzeichnet sie häufig auch ein rascher Modellwechsel und ein geringer Grad der Integration in ein Kamerasystem.

Speziell für die Anforderungen der Amateurfotografie konzipierte Kameras entstanden erstmals in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit den Handkameras, die ohne Stativ genutzt werden konnten. Mit der folgenden Ausdifferenzierung der Fototechnik entstanden dann um 1880 die Boxkameras, als deren Prototyp die Kodak Nr. 1 gilt.

Im 20. Jahrhundert lösten dann ab den 60er Jahren die Kompaktkameras für Kleinbild- und Pocket-Film die Boxkameras als typische Amateurkameras ab.

Den Gegensatz zur Amateurkamera bildet die so genannte Profikamera für den Berufsfotografen; typische Bauformen sind hier die Spiegelreflexkamera und die Mittelformatkamera, typische neuere Modelle beispielsweise die Nikon F oder die Minolta Dynax 9.

Siehe auch: Kamerabauform



Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL

zurück zum Index