Andreas Feininger

Andreas Feininger (*27. Dezember 1906 in Paris, ? 18. Februar 1999 in New York) war Fotograf und Sohn des Malers Lyonel Feininger.

Feininger lebte in seiner Jugend in Paris und Hamburg, wo er in den 1920er und 1930er Jahren erste Fotografien von Stadtansichten aufnahm. Am Bauhaus in Weimar und Dessau wurde er als Architekt ausgebildet. Nach der Machtergreifung der Nazionalsozialisten emigrierten die Feiningers über Paris und Stockholm 1939 in die USA, wo Andreas ab 1943 eine feste Anstellung beim legendären Magazin Life fand und als Fotoreporter arbeitete.

Feiningers bekannteste Fotos entstanden unter Verwendung von Fachkameras mit Teleobjektiven mit sehr langer Brennweite, die Feininger teilweise selbst baute. Auf diese Weise konnte er großen Abstand von seinen Motiven halten und die tatsächlichen Größenverhältnisse darstellen. Das gelang ihm auf beeindruckende Weise, und viele seiner Fotos, vor allem von seiner neuen Heimatstadt New York City wurden weltberühmt. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten seine durchkomponierten Makroaufnahmen von Naturdetails.

Der Autodidakt Feininger legte später eine Reihe von Lehrbüchern zur Fototechnik vor, die sich zu Standardwerken entwickelten.

Literatur

Sachbücher:




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