Balgenkamera

Als Balgenkamera bezeichnet man eine klassische Bauform von fotografischen Kameras.

Geschichte und Entwicklung

thumb|Balgenkamera

Die erste Balgenkamera stellte Baron Séguire 1839, also noch im Jahr der offiziellen "Erfindung" der Fotografie; er beschreibt die Kamera als "Apparat, eine Camera obscura mit blasebalgähnlichem Gehäuse, das sich also zusammenfalten lässt und mit einem Henkel versehen ist, so dass man ihn leicht tragen kann".

Das Bauprinzip der Balgenkamera wurde anschließend kontinuierlich verbessert. Beispielsweise wurde eine Vorrichtung ergänzt, mit der die Mattscheibe schnell durch eine lichtempfindliche Platte ersetzt werden konnte.

Des weiteren wurde eine Zahnstange eingeführt, um die wichtigsten Kamerateile – Objektiv- und Filmstandarte zur Auszugsveränderung präzise gegeneinander verschieben zu können.

Diese Kamerabauform wird bis heute noch in der Großformatfotografie genutzt; viele Großformatkameras wie die von Carl Koch im Jahr 1940 entwickelte Fachkamera aus Metall auf der Basis der optischen Bank basieren auf dem Prinzip der Balgenkamera.

Siehe auch

Weblinks

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