Blumenfotografie

Als Blumenfotografie wird ein Bereich der Themenfotografie bezeichnet, der zugleich eine Unterkategorie der Naturfotografie ist. thumb|250px|Nahaufnahme einer Blüte Wer Blumen, Gräser oder andere Pflanzenteile draußen in der Natur auf den Film bannen will - egal ob es nun analog oder digital geschieht - dem setzen die natürlichen Verhältnisse wie Beleuchtung, Wetter und Wind gewisse Grenzen. Um Bewegungsunschärfe durch Wind zu vermeiden, sollte man eine kurze Verschlussgeschwindigkeit verwenden. Da aber dadurch die Blende meist ganz geöffnet werden muss, sinkt wiederum die Schärfentiefe, was sich hauptsächlich im Nahbereich negativ bemerkbar macht. Ein Ausweg in dieser Situationen ist die Verwendung eines Elektronenblitzes. Bei Blumen- und Gräsermotiven im Wald vermeidet man durch seine Verwendung auch einen grünen Farbstich, der durch das grüne Blätter- und Nadeldach der Bäume entstehen würde.

Herrscht draußen Windstille, dann sollte auf alle Fälle ein Stativ verwendet werden. Dieses ist Bedingung für verwacklungsfreie Aufnahmen. Durch die längeren Belichtungszeiten, die dadurch möglich sind, kann die Blende weiter geschlossen werden, so dass eine größere Tiefenschärfe entsteht. Bei Blumenaufnahmen sind natürlich nicht nur Aufnahmen von der ganzen Pflanze, sondern auch von Teilen davon, wie etwa Blüte, Blatt oder Stängel fotografierenswert. Diese Ausschnitte sind oft viel reizvoller als Fotos von der ganzen Pflanze.

Um einen ruhigen Hintergrund zu bekommen, sollte darauf geachtet werden, dass unmittelbar hinter der zu fotografierenden Pflanze keine weiteren störenden Details sind. Ideal wäre es, wenn der Hintergrund im Schatten läge. Einen ruhigen Hintergrund erhält man auch, wenn hinter das Motiv ein farbiger Karton gehalten wird.

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