CCD-Sensor

Ein CCD-Sensor ist ein Integrierter_Schaltkreis zur Lichtdetektion, welcher häufig in Digitalkameras Verwendung findet. Er basiert auf dem Prinzip des Charge-coupled_Device (Funktionsbeschreibung siehe dort).

Für die Bildwandlung wird zwischen zwei verschiedenen CCD-Typen unterschieden: Video-CCDs und Foto-CCDs. In Videokameras werden Video-CCDs mit rechteckigen Zellen und Farbfiltern in Zyan, Magenta und Gelb eingesetzt, in digitalen Fotoapparaten dagegen so genannte progressive FT-CCDs (Frame Transfer CCDs), die MOS-Zellen verwenden, quadratische Pixel erzeugen und mit Farbfiltern für RGB-Farben versehen sind. Um die Bildwandlung an die menschliche Farbwahrnehmung anzupassen befinden sich auf einem Progressive CCD doppelt so viele grünempfindliche Zellen wie Zellen für blaue oder rote Farben.

Die Abmessungen von CCDs werden typischerweise in Zoll angegeben. Gebräuchliche Größen sind 1”, 2/3”, 0,5” und 1/3”. Heute werden jedoch kaum noch 1”-CCDs, während 0,5”- und 1/3”-CCDs dominieren. Da man bei alten Vidicon Bildaufnahmeröhren den Glasdurchmesser in Zoll angab und dieser von der nutzbaren Fläche abwich, werden auch heute noch bei CCDs die Bilddiagonalen nicht mit 1"=2,54cm umgerechnet.

Siehe auch: Digitaler_Fotoapparat, CMOS-Sensor, Super-CCD-Sensor



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