Das Exchangeable Image File Format (EXIF) ist ein Standard der Japan Electronic Industry Development Association (JEIDA) für das Dateiformat, in dem moderne Digitalkameras ihre Daten speichern.
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Das Dateiformat basiert auf bestehenden Bildformaten wie JPEG und TIFF, außerdem werden den Bilddaten weitere Metainformationen – die EXIF-Daten – hinzugefügt. Diese EXIF-Metadaten finden sich im so genannten Header, d.h. in einem Bereich am Anfang der Bilddatei noch vor den eigentlichen Bildinformationen.
Viele Bildbearbeitungsprogramme sowie Spezialsoftware können diese Daten wieder auslesen und ausgeben.
Außerdem können EXIF-Daten entsprechend dem Standard auch für Audiodaten verwendet werden.
Das EXIF-Dateiformat zeichnet dieselben Informationen auf, die auch mit den PQI-Daten bei APS gespeichert werden. Nahezu alle modernen Digitalkameras beherrschen den EXIF-Standard und speichern bei jeder Aufnahme zahlreiche wichtige Aufnahmeparameter wie zum Beispiel:
EXIF-Daten können mit Hilfe einiger Software-Tools komfortabel verarbeitet werden. Zu den besonders nützlichen Hilfsprogrammen gehören beispielsweise Exifer for Windows, ein Freeware/Postcardware Tool zum Auslesen von Exif und IPTC-Daten unter MS-Windows von Friedemann Schmidt ([1] (http://www.friedemann-schmidt.com/software/exifer/)), und der AmoK Exif Sorter, ein kleines Freeware-Programm, um Bilder an Hand der EXIF-Informationen zu sortieren und umzubenennen ([2] (http://www.amok.am/index.php?page=progr&id=9&lang=de)).
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