Diafilm

Als Diafilm, Positivfilm oder Umkehrfilm bezeichnet man ein einen fotografischen Film, dessen Farben oder Grauwerte unmittelbar in ihren natürlichen Abstufungen sichtbar sind, und nicht wie in den umgekehrten Abstufungen auf einem Negativfilm. Der Diafilm ergibt nach der Entwicklung direkt ein Diapositiv.

Praxis

Die meisten in der Amateurfotografie genutzen Filme sind heute allerdings Negativmaterialien, ebenso sind fast alle Schwarzweissfilme Negativfilme (Ausnahme: Agfa Scala, ein SW-Farbumkehrfilm).

Farbumkehrfilme sind heute als Mehrschichtfilme aufgebaut, die nach einem chromogenen Verfahren verarbeitet werden, und besitzen Farbmasken. Eine Ausnahme bildet der Kodak Kodachrome-Film, der ohne Farbkuppler in der Emulsion auskommt.

Vor- und Nachteile

Die praktischen Vorteile des Diafilms liegen vor allem in der Möglichkeit der präziseren Belichtung und der höheren Schärfe. Professionelle Fotografen und anspruchsvolle Amateure arbeiten dieser Eigenschaften wegen bevorzugt mit Umkehrfilmen. Diafilme werden heute im standardisierten E-6-Entwicklungsprozess entwickelt; die einzige bedeutende Ausnahme bildet der Kodachrome-Film, der nur in wenigen spezialisierten Labors verarbeitet werden kann.

Siehe auch

Einige Umkehrfilme:


eo:diafilmo


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