Halbformatkamera

Als Halbformatkamera bezeichnet man einen Fotoapparat, der i.d.R. konventionellen 35-mm-Film, also Kleinbildfilm, verwendet, die Bilder jedoch nicht im Kleinbildformat von 24×36 mm belichtet, sondern dafür das ursprüngliche Stummfilm-Kinoformat 18×24 mm verwendet.

Die Bildanzahl verdoppelt sich dann gegenüber dem Kleinbildformat auf 24 (statt 12 Bildern), 48 (statt 24 Bildern) oder 72 (statt 36 Bildern).

Anbieter

Zu den Anbietern von Halbformatkameras zählte u.a. Minolta. Die erste Halbformatkamera von Minolta war die Repo von 1963, die Bilder im Format 18x24 mm auf 35-mm-Kleinbildfilm aufzeichnete. 1964 wurde als Nachfolgemodell die Minolta Repo-S vogestellt, die dasselbe Bildformat verwendete, jedoch über ein lichtstärkeres Objektiv und einen erweitertern Verschlußzeitenbereich verfügte.

Eine Spezialität ist die Halbformatkamera Electro-Zoom X (auch: Minolta 16 Electro-Zoom-X), die 1968 als Designstudie für eine Spiegelreflexkamera vorgestellt, jedoch nie kommerziell hergestellt wurde; sie nutzte ein noch kleineres Halbformat von 12x18 mm auf 16-mm-Film, der in Minolta 16-mm-Kassetten (10x14 mm) konfektioniert werden sollte. Das grundlegende Design der Electro-Zoom-X kehrte in Grundzügen in der 2003 vorgestellten 10-fach-Superzoom-Digitalkamera Minolta Dimage Z1 (und deren Nachfolgemodellen) zurück.

Siehe auch

Weblinks



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