Histogramm

Ein Histogramm ist die graphische Darstellung der Häufigkeitsverteilung von Messwerten.

Unter einem normierten Histogramm versteht man ein Histogramm, bei dem die Summe aller Häufigkeiten 1 beträgt.

Ein Histogramm ist bimodal verteilt, wenn es genau zwei klar voneinander getrennte Maxima gibt.

Anwendung finden Histogramme in der beschreibenden Statistik und in der Bildverarbeitung.

Siehe auch: Wahrscheinlichkeitsverteilung

Histogramm in der Bildverarbeitung

thumb|right|Histogramm eines Graustufen-Bilds mit einem hohen Anteil an Schwarz und Weiß In der digitalen Bildverarbeitung versteht man unter einem Histogramm die statistische Verteilung der Grauwerte bzw. der Farbwerte in einem Bild. Das Histogramm eines Bildes erlaubt eine Aussage über die vorkommenden Grau- bzw. Farbwerte und über Kontrastumfang und Helligkeit des Bildes.

Ein Histogramm visualisiert die Verteilung der Helligkeitswerte eines Bildes. Über einer Achse, die den Wertebereich der Farbwerte darstellt, sind als Balken die einzelnen Häufigkeiten des Vorkommens der Farbwerte aufgetragen. Je höher der Balken über einem Farbwert ist, desto häufiger kommt dieser Farbwert im Bild vor.

Histogramme findet man häufig im Bereich der digitalen Fotografie. Gut ausgestattete digitale Fotoapparate erlauben beim Betrachten der fotografierten Bilder oder direkt nachdem das Bild gemacht wurde ein Histogramm der entsprechenden Szene zu sehen.

Das Betrachten eines Histogramms erlaubt es dem Fotografen das Ergebnis genauer zu kontrollieren, als es das Kameradisplay erlaubt. Zum Beispiel kann man typische Fehler wie Unter- und Überbelichtung erkennen und diese durch entsprechende Belichtungskorrektur beheben. Da die Helligkeit und v.a. Kontrastumfang des Bildes bei der späteren Bearbeitung und Verwertung eine große Rolle spielen, lohnt es sich beim Fotografieren auf Histogrammanzeige zu achten.




en:Histogram it:Istogramma pl:Histogram


Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL

zurück zum Index