Hochgeschwindigkeitskamera

Die Hochgeschwindigkeitskamera wird für spezielle Zeitlupenaufnahmen benötigt.

Normalerweise werden für Kinofilme 24 Bilder pro Sekunde (fps = frames per second), bei Fernsehfilmen 25 fps belichtet. Hochgeschwindigkeitskameras können bis zu 15000 fps belichten, in dem sie den Film über ein Prisma laufen lassen, statt eine Umlaufblende oder einen Shutter (Verschluss) zu verwenden. Dadurch kann eine Sekunde Realzeit auf über 10 Minuten Playbackzeit ausgedehnt werden. Die schnellsten Kameras werden üblicherweise nur bei Industrietests wie Crashtests verwandt, um die Verformung des Materials genau erkennen zu können.

Zu beachten ist, dass die Belichtungszeit für jedes Einzelbild immer kürzer wird (<math>\ge<math> 1/15000 s), wodurch mit steigender Bildzahl immer mehr Licht benötigt wird. Dies nimmt teilweise so starke Ausmaße an, dass die zu filmenden Objekte noch während der Aufnahme unter der großen Hitze schmelzen.

Mit Hilfe von hochspezialisierten CCD-Kameras kann man sogar über 25 Millionen Bilder pro Sekunde aufnehmen.

Siehe auch



en:High speed camera


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