Kleinbildfotografie

Als Kleinbildfotografie bezeichnet man das Erstellen fotografischer Aufnahmen im Kleinbildformat, d.h. auf perforiertem Kleinbildfilm (35-mm-Film, 135er) mit einer Bildgröße von 24x36 mm mit Kleinbildkameras.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Die um 1925 eingeführte Kleinbildfotografie ist gekennzeichnet durch komplexe Kamerasysteme, einen hohen Grad an Ausdifferenzierung – beispielsweise gibt es Panoramakameras und Halbformatkameras für den Kleinbildfilm – sowie den höchsten Grad an Flexibilität bei noch guter Mobilität der Kameraausrüstung.

Kleinbild-Fotografien vom Negativ werden vergrößert und in Form von Abzügen betrachtet, Diapositive dagegen projiziert oder in einzelnen Fällen auch ausbelichtet.

Das Aufnahmeformat weist ein charakteristisches Seitenverhältnis von 1,5 (3:2; in Anlehnung an Druck- und Papierformate), das von dem der Digitalfotografie und den Fernseh- und Videonormen (i.d.R. 1,33 bzw. 4:3) abweicht.

Siehe auch

Bekannte Kleinbild-Fotografen

Bekannte Fotografen, die mit Kleinbild-Systemkameras fotografieren, sind u.a.:

Literatur




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