Kopie

Der Ausdruck Kopie (v. lat.: copia Vorrat) bezeichnet ein neu angefertigtes (materielles oder immaterielles) Objekt, das in seinen wesentlichen Eigenschaften mit dem Ursprungsobjekt (Original) übereinstimmt.

Wichtigste Methoden der Kopie:

Bestimmte Objekte dürfen nicht oder nur eingeschränkt kopiert werden. Zum Beispiel ist das Kopieren von Geld (Falschgeld) prinzipiell verboten, auch ist es verboten, eine Kopie eines Kunstwerks herzustellen, die nicht als Kopie kenntlich ist (Fälschung).

Das Kopieren von immateriellen Gütern wird durch das Urheber-, das Marken- sowie das Patentrecht sowie geregelt.

Das Kopieren von Lebewesen nennt man Klonen.

Die Kopie von Erbinformation ist das Grundprinzip der Vermehrung von Lebewesen. Fehler bei der Kopie sind eine der Grundlagen der Evolution. Das künstliche Kopieren von Erbsubstanz mittels der Polymerase-Kettenreaktion ist Grundlage vieler genetischer Verfahren wie z.B. dem genetischen Fingerabdruck.

Fehler, die beim Kopieren einer Kopie entstehen, die evtl. selbst schon eine Kopie ist, nennt man Generationsverluste.

Eine besondere Eigenschaft der Quanteninformation ist, dass sie nicht kopiert werden kann, ohne das Original zu zerstören. Diese Tatsache ist Grundlage der Quantenkryptographie.

Siehe auch: bootleg, Lichtpausverfahren

Rechtliche Bedeutung

Weblinks




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