Kurzzeitfotografie

Kurzzeitfotografie beschäftigt sich mit der Kunst bzw. Wissenschaft schnelle Bewegungen "Einzufrieren". Dazu werden Fotos mit extrem kurzer Belichtungszeit (unter ca. 1/5000s) gemacht. Die Belichtungsdauer wird dabei meistens nicht über mechanische Verschlüsse (wie sonst üblich), sondern durch die Leuchtdauer von elektronischen Blitzgeräten geregelt. Die Aufnahme erfolgt dann in einem abgedunkelten Raum. Schon mit handelsüblichen Blitzgeräten lassen sich Belichtungszeiten von ca. 1/10.000s erreichen.

Bei Filmmaterial ist zu beachten, das durch den Ultrakurzzeiteffekt (ähnlich dem Schwarzschildeffekt) mehr Licht benötigt wird, als die Zeit/Blende-Kombination vermuten lässt. Digitale Bildsensoren müssen schnell genug sein, um derart kurze Impulse verarbeiten zu können.

Für Effekte in Filmen und wissenschaftliche Zwecke werden aus mehreren Blickrichtungen gleichzeitig Aufnahmen gemacht, die (Zusammengesetzt) eine Kamerafahrt um ein "Ereignis", wie z.B. einen zerplatzenden Luftballon, ermöglichen.

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