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Lichter ist der Titel eines deutschen Spielfilms aus dem Jahre 2003, der im gleichen Jahr auch Teilnehmer im offiziellen Wettbewerb der Berlinale war.
Menschen an der Oder zwischen Polen und Deutschland, zwischen alltäglichen Sorgen und existentiellen Ängsten, gespiegelt an den aus der Ukraine kommenden illegalen Einwanderern, die über den Fluss wollen und möglichst bis nach Berlin. Menschen zwischen Schleppern und kleinen Betrügern, gleitende Übergänge, wo sich die Bilder von Tätern und Opfern vermischen. Ein deutscher Film mit einer Stimmung wie bei Mike Leigh oder Ken Loach und doch mit eigener Handschrift. Unter den vielen gelungenen Motiven ein Taxifahrer, der an Timothy Spall aus Mike Leigh's All or Nothing erinnert und eine Kommunionskleidgeschichte wie bei Ken Loach zu erleben war, dort der irische hier der polnische Katholizismus.
Der Film gewann 2003 den Bundesfilmpreis in Silber. Auf der Berlinale 2003 gewann er den FIPRESCI-Preis. Außerdem gewann er den Bayerischen Filmpreis als beste Produktion und für das beste Drehbuch. Der Kameramann Bogumil Godfrejów war nominiert für den Europäischen Filmpreis.