Mamiya ist der Name eines der ältesten japanischen Kameraunternehmens. Es wurde 1940 von Seichi Mamiya gegründet und konzentriert sich in seiner Produktpalette auf Mittelformatkameras für Berufsfotografen und ambitionierte Amateure.
Das Modell Mamiya 645 gilt als eine der in der Werbefotografie am meisten genutzten Kameras.
| Modell | Markteinführung | Negativformat | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Mamiya Flex C Professional | 1957 | 6x6 cm | Erste zweiäugige Sucherkamera der Welt mit Wechselobjektiven. Fokussierung durch Verschiebung des Balgens mit beiden Objektiven. |
| Mamiya RB 67 Professional | 1970 | 6x7 cm | Erste Mittformatkamera mit Drehrückteil, klassisches immer noch angebotenes mechanisches Modell. Durch das hohe Gewicht für den Studioeinsatz prädestiniert. |
| Mamiya M645 | 1975 | 6x4,5 cm | Durch das kleinere Format deutlich tragbarer als die RB. |
| Mamiya RZ 67 Professional | 1982 | 6x7 cm | Rollfilm im Drehrückteil, elektronische Variante der RB, weltweit eine der erfolgreichsten Mittelformatkameras für den Studioeinsatz, Fotografen u.a.: Annie Leibovitz, Olaf Martens |
| Mamiya 6 | 1989 | 6x6 cm | Mittelformatsucherkameras, mit drei Wechselobjektiven (50 mm f/4,0, 75 mm f/3,5 und 150 mm f/4,5) und versenkbarem Balgen, Produktion eingestellt. Mit einem Adapter können Kleinbild-Panoramaaufnahmen im Format 24x54 mm erstellt werden. |
| Mamiya 6MF | 1993 | 6x6 cm | Nachfolger der Mamiya 6. Die 6MF unterstützt zusätzlich Aufnahmen im Format 6x4,5 cm (Querformat). |
| Mamiya 7 | 1995 | 6x7 cm | einzigartige handliche Mittelformatsucherkameras, mit sechs Wechselobjektiven (43 mm f/4,5, 50 mm f/4,5, 65 mm f/4.0, 80 mm f/4,0, 150 mm f/4,5 und 210 mm f/8,0) |
| Mamiya 7II | 1999 | 6x7 cm | Nachfolgemodell der Mamiya 7. |
| Mamiya 645 AF | 1999 | 6x4,5 cm | Mittformatkamera mit Autofokus und Wechselmagazinen. |
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