Natriumsulfat

Strukturformel
Allgemeines
Name Natriumsulfat
Summenformel Na2SO4
Andere Namen Glaubersalz
CAS-Nummer 7757-82-6
Sicherheitshinweise
R- und S-Sätze keine
MAK -
LD50 (Maus) 6000 mg/kg
LD50 (Kaninchen) 4470 mg/kg
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustand fest
Farbe weiß
Dichte 2,70 g/cm³
Molmasse 142,04 g/mol
Schmelzpunkt 884 °C
Siedepunkt  
Dampfdruck  
Gut löslich in Wasser
Analytik
Klassische VerfahrenNa+: Flammenfärbung
SO42-: schwerlöslicher Niederschlag mit BaCl

SI-Einheiten wurden, wo möglich, verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, wurden Normbedingungen benutzt.

Natriumsulfat (Na2SO4) (Glaubersalz) ist ein Salz, welches sich bei der vollständigen Neutralisation von Natronlauge mit Schwefelsäure bildet. Das Dekahydrat ist auch als Glaubersalz (ein Abführmittel) bekannt. Das Karlsbader Salz (gewonnen durch Eindampfen von Karlsbader Mineralwasser) besteht hauptsächlich aus Glaubersalz und ist daher auch ein Abführmittel.

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften

Das wasserfreie Natriumsulfat schmilzt bei 884 °C, ist gut in Wasser unter Erwärmung (Hydratationswärme) löslich, während sich das Dekahydrat (Glaubersalz) Na2SO4 . 10 H2O unter starker Abkühlung (Entropie-Effekt) löst. Es ist Bestandteil vieler Mineralwässer und hat einen Schmelzpunkt von 32 °C.

Herstellung

Natriumsulfat wird nur selten aus natürlichen Mineralien abgebaut, da es häufig als Nebenprodukt in der chemischen Industrie, bei Reaktionen, die mit Schwefelsäure durchgeführt werden, anfällt.

Verwendung

Natriumsulfat wird in Waschmitteln, als Abführmittel, bei der Zellstoffgewinnung (Sulfatverfahren) sowie in der Glas-, Textil- und Farbindustrie eingesetzt. Geglühtes, kristallwasserfreies, Natriumsulfat wird im Labor zur Trocknung von organischen Lösungsmitteln verwendet.

Historisches

Natriumsulfat wurde im Zeitraum von circa 1650 und 1660 von Johann Rudolph Glauber hergestellt und beschrieben.


bg:?????????? ??? en:Glauber's salt


Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL

zurück zum Index