Optische Sensibilisierung

Als optische Sensibilisierung bezeichnet man die Erhöhung der Farbempfindlichkeit von fotografischen Emulsionen gegenüber grünem, gelben, orangen und roten Farben.

Die Kollodium-Nassplatte und die ersten Gelatine-Trockenplatten waren nur empfindlich für blaues Licht; Hermann Wilhelm Vogel, Professor für Photochemie an der Technischen Hochschue Berlins, entdeckte 1873, dass durch Hinzufügen von Farbstoffen die Farbempfindlichkeit der fotografischen Platten verbessert werden konnte; die Emulsion wurde dabei für die Farbe sensiblisiert, die von dem jeweiligen Farbstoff absorbiert wurde:

Diese Entdeckung bezeichnete Vogel als optische Sensibilisierung; er beschrieb sie erstmals in einem Brief im Oktoiber 1873.

Spätere Verbesserungen des Prinzips der optischen Sensibilisierung bezogen sich auf Gelatineplatten: orthochromatische bzw. isochromatische Sensibilisierung (Sensibilisierung für Orange) sowie panchromatische Sensibilisierung ab 1904 (Sensibilsierung für Rot).



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