Die Pannotypie ist ein fotografisches Direktpositiv-Verfahren, das zwischen 1853 und 1863 verwendet wurde.
Die Pannotypie basiert auf einer knapp belichteten und entwickelten jod- und bromsilberhaltigen Kollodiumschicht, die auf dunkel lackiertes Blech aufgetragen wird. Das weißliche Negativ erhält so seine positive Bildwirkung. Das Negativ erscheint aufgrund des Dunkelfeldprinzips vor einem dunklen Hintergrund als Positiv.
Es handelt sich dabei um das erste fotografische Schnellverfahren, es ist gleichzeitig jedoch auch sehr unbeständig; genutzt wird dabei ein Unikat.