Spotmessung

Als Spotbelichtungsmessung bezeichnet man in der Fotografie eine Vorrichtung zur präzisen Belichtungsmessung eines definierten Motivbereichs von etwa ein bis fünf Prozent des Sucherbildes.

Eine einfache Spotmessung ist in höherwertige Fotoapparate eingebaut; der Fotograf benötigt dann also kein externes Messinstrument. In diesem Fall befindet sich das so genannte Spot-Messfeld meist in der Suchermitte. Daneben gibt es externe Spot-Belichtungsmesser, die in Verbindung mit jeder beliebigen Kamera eingesetzt werden können.

Gleichzeitig ist die Spotbelichtungsmessung auch eine Methode, um zum Beispiel den Motivkontrast und daraus resultierende Mittelwerte zu berechnen. Dieses Verfahren wurde vom berühmten Landschaftsfotografen Ansel Adams (1902-1984) in seinem Zonensystem ausführlich beschrieben und propagiert.

Siehe auch: Spotbelichtungsmesser




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