Stereofotografie

thumb|none|Stereo-Fotografie ca. aus dem Jahr 1906
thumb|none|Dasselbe Foto als Anaglyphe montiert


Bei der Stereo-Fotografie verwendet man stereoskopische Techniken, um Fotografien zu erstellen, die bei der binokularen Betrachtung eine räumliche Tiefenwirkung besitzen.

Meistens werden spezielle Stereokameras verwendet, die gleichzeitig die beiden stereoskopischen Halbbilder aufnehmen. Diese Kameras besitzen zwei oder mehr nebeneinander angebrachte Objektive, und eine synchronisierte Belichtungssteuerung sowie Schärfeneinstellung.

Es existieren jedoch auch spezielle Objektiv-Vorsätze, die die Verwendung eines herkömmlichen Fotoapparates ermöglichen.

Weiterhin können zwei Fotoapparate, die nebeneinander angeordnet sind, und einen synchronisierten Auslöser besitzen, verwendet werden.

Bei der Fotografie von Stillleben ist eine Kamera ausreichend, wenn die beiden Aufnahmen nacheinander mit einem leichten seitlichen Versatz gemacht werden.

Der Abstand zwischen den Aufnahmen wird als Basis bezeichnet und kann diverse Effekte hervorrufen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Zur Jahrhundertwende (um 1900) sowie in den 1950ern erlebte die Stereo-Fotografie einen Boom, aufgrund des höheren technischen Aufwands hat sie sich jedoch nie dauerhaft durchgesetzt. Heute erlebt sie wieder eine leichte Renaissance, die der Einführung der Digitalkamera mit ihrem großartigen Lern- und Übepotenzial zu verdanken ist.

Sollte sich die Erkenntnis, dass man Stereobilder ohne Hilfmittel betrachten kann, weiter verbreiten, könnte es einen regelrechten Boom in der Stereo-Fotografie geben.

Siehe auch

Weblinks

Literatur

Gerhard Kuhn: Stereofotografie und Raumbildprojektion, ISBN 3-88955-119-X



en:Stereoscopy fr:Stéréoscopie


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