Telekonverter

Telekonverter sind Zusatzgeräte für Kameraobjektive, die die Brennweite des vorhandenen Objektives vergrößern. In der Regel werden sie zwischen Objektiv und Kamera angebracht, neuere Varianten gibt es für Digitalkameras mit fest eingebauten Objektiven auch als Objektivvorsatz.

thumb|Telekonverter, <a href="/fotolexikon/artikel/Canon" title ="Canon">Canon</a> FD-Serie

Telekonverter gibt es üblicherweise in Form von 1,4-fach bis 3-fach Konvertern. Die genannte Zahl gibt an, in welchem Verhältnis sich die Brennweite des genutzten Objektives multipliziert.
Ein 2-fach Telekonverter verdoppelt also die Brennweite des Objektives.

Mit einem 2-fach Telekonverter erhöht sich die Brennweite eines 50mm - Objektives auf 100mm. Bei einem Zoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich von 35-80mm erreicht man einen Brennweitenbereich von 70-160mm.

Sinnvoll ist der Einsatz eines 2-fach Telekonverters bei Objektiven mit einer maximalen Brennweite bis zu 300mm. Bei Objektiven mit einer höheren Brennweite leidet die Bildqualität stark. Der Nachteil eines Telekonverters ist die Tatsache, das sich die Lichtstärke des Objektives im gleichen Verhältnis der Erhöhung der Brennweite verringert. So hätte ein Lichtschwaches 500mm/8.0 Teleobjektiv mit einem 2-fach Telekonverter zwar eine Brennweite von 1000mm, jedoch nur noch eine Lichtstärke von 16.0. Daher ist eine klassische Kombination die Verwendung eines 2fach-Konverters mit einem lichtstarken 2,8/ 300 Teleobjektivs, welche ein noch gut handhabbares 5,6/ 600 Supertele ergibt. In dieser Kombination sind die Konverter meist auf das Teleobjektiv abgestimmt. Sämtliche Informationen für Autofokus, Blendensteuerung u.a. werden über Kontakte vom Konverter zum Objektiv übertragen.

Daher ist es auch wenig sinnvoll, derartige Konverter an Objektiven mit sehr langer Brennweite zu benutzen. Theoretisch und praktisch ist auch der Einsatz mehrerer Telekonverter möglich, jedoch leidet darunter die Abbildungsqualität und die Lichtstärke enorm.

Siehe auch



Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL

zurück zum Index