Theodor Scheimpflug

Theodor Scheimpflug (* 7. Oktober 1865 in Wien, † 22. August 1911), gilt allgemein heute als derjenige, der die fotografische Regel, die heute seinen Namen trägt, entdeckt hat.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Geboren wurde Scheimpflug am 7. Oktober 1865 in Wien Absolvierung der Marine-Akademie, ausgedehnte Seereisen

Werk und Bedeutung

Der "Scheimpflug" kann mit Kameras eingesetzt werden, die zumindest in einer Ebene aus der Parallelität geschwenkt werden können.

Im Ergebnis läßt sich die Funktionsweise des Fotoapparats neu definieren. Er ist nun nicht mehr ein Gerät mit drei fixierten parallelen Ebenen, nämlich (F) Film-, (O) Objektiv- und (S) Schärfeebene. Sondern - auf der Basis, dass sich Parallelen im Unendlichen treffen (projektive Geometrie) - treffen sich die drei Ebenen der Kamera in einem Punkt, der vom Schnittpunkt der beiden Kameraebenen (F und O) bestimmt wird.

Davon ausgehend kann dann z. B. die Schärfeebene schräg vor der Kamera auf einen Aufnahmetisch gelegt werden; der Schärfebereich muß dann nicht mehr von vorn bis hinten mit der Blende eingestellt werden, sondern nur noch von oben nach unten rechtwinklig zur Schärfeebene.

weitergehend zum Prinzip und zur wirklichen Urheberschaft: Scheimpflug

Literatur

Weblinks




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